Wie reinigt und pflegt man Stoffarmbänder einer Uhr richtig?

Von Jan am 5. Dezember 2019 in Schmuck

Die Armbanduhr ist nicht nur entscheidende für den Sitz der Uhr am Handgelenk. Auch der Charakter der Uhr wird durch das Armband bestimmt. Egal, ob Stoff, Nylon oder andere Textilien. Die Armbänder wollen nicht nur sorgfältig ausgesucht werden, sondern auch gut gepflegt. Doch das gestaltet sich bei Armbändern aus Stoff als äußerst problematisch. Dieser Ratgeber schafft Abhilfe und verratet alles, was man über das Thema wissen muss.

Wie kann man ein Stoffarmband reinigen?

Besonders sportliche Uhren werden sehr gerne mit einem Nato- oder Zulu-Strap getragen. Diese Armbänder sich nicht nur sehr angenehm, sie können auch durch ihre Optik punkten. Darüber hinaus sind sie noch sehr pflegeleicht. Das Armband kann in der Regel einfach von der Uhr entfernt werden und ausschließlich mit Wasser gereinigt werden.

Sollte das Stoffarmband Flecken abbekommen haben, kann man diese mit Seife oder Reinigungsmitteln an den Kragen gehen. Dabei gilt, dass man das Armband mindestens monatlich mit fließendem Wasser reinigen sollte.

Was muss man bei bestimmten Stoffarten beachten?

Es gibt keine pauschale Antwort, wie man sein Uhrenarmband aus Stoff pflegen soll. Die Pflege ist maßgeblich vom Material abhängig. Bänder aus künstlichen Materialien sollten unter keinen Umständen gefettet werden. Armbänder aus Nylon oder Perlon können gut nass gereinigt werden. Vor allem die eng gewebten oder geflochtenen Armbänder aus feinem Nylon oder Polyester vertragen Nässe sehr gut. Einige Bänder können auch mit einem Ultraschallgerät gereinigt werden, die auch für die Reinigung von Schmuck und Brillen genutzt werden. Allgemein betrachtet sollte man sich immer an die Vorgaben des Herstellers halten. Manche Uhrenbänder aus biologisch hergestellten Pflanzenfasern können auch mit einem Feinwaschmittel per Hand gereinigt werden.

Welche Hausmittel funktionieren?

Aus einem Uhrenarmband den Schmutz zu entfernen, ist nicht immer einfach. Prinzipiell ist es besser, Schmutz vorzubeugen. Sollten sich unangenehme Gerüche entwickelt, kann es mit einer Spülmittellösung behandelt werden. Gegen Schweißgeruch kann eine Essigsäurelösung hilfreich sein. Allerdings ist diese Möglichkeit mit einem gewissen Risiko verbunden. Die darin enthaltene Säure entfernt zwar den Schweißgeruch effektiv, aber einen Essiggeruch zurücklassen kann.

Welche professionellen Mittel gibt es?

Sämtliche Arten von aggressiven Reinigungsmitteln sind für die Pflege von Uhren grundsätzlich nicht geeignet. Das klingt zwar naheliegend, wird aber oft übersehen, wodurch unangenehme Überraschungen entstehen können.

Sollte klares Wasser nicht reichen, um grobe Verschmutzungen zu entfernen, empfiehlt es sich, ein wenig Spülmittel zu verwenden. Dabei sollte das Spülmittel nur sehr sparsam eingesetzt werden.

Gastartikel von Anna von chronodepot.de

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