Nicht nur Handwerk muss gelernt sein

Ein gutes Verhältnis mit dem Arbeitgeber ist wichtig. Vor allem in Handwerks-Betrieben. Die Atmosphäre ist meist sehr familiär, da ein Betrieb häufig nicht mehr als 30 Mitarbeiter hat. Zudem muss man sich zu 100 Prozent auf seine Mitarbeiter oder eben seinen Chef verlassen können: Termine einhalten, in der komplizierten Organisation nichts vergessen und natürlich ein sauberes Abliefern der eigentlichen Arbeit. So stellt man sich das vor. Sollte das aber mal nicht so laufen wie im Lehrbuch, so steht meist eine Kündigung oder eine Entlassung am Ende dieser Phase. Und das ist für viele die größte Herausforderung: Das Kündigen.

Auf was dabei geachtet werden muss

In Handwerks-Betrieben wird (Gott sei Dank) immer noch viel Wert auf einen Handschlag zweier Menschen wertgelegt. Das ist zwar schön und gut, doch bei einer Kündigung müssen formelle Dinge eingehalten werden, damit diese wirksam ist. Zum besseren Verständnis: Niemand kündigt ja auch sein Abo bei Sky, seine Versicherung oder den Mietvertrag per Handschlag. Hierfür sind aufgeschriebene Formalien wichtig. Wer sich nun schon Fragen zu solchen Vertragskündigungen stellt, dem kann bei diesen Themen im Internet geholfen werden. So gibt es Online-Anbieter, die dank jahrelanger Erfahrung ein Kündigungsschreiben wie im Handumdrehen verfassen.

Doch zurück zur Kündigung des Arbeitsvertrages. Hierbei sind viele Dinge von grundlegender Wichtigkeit.

 

Was in die Kündigung muss

So ist es wichtig, dass der Absender und der Adressat eindeutig belegen, wer wem kündigt. Darunter muss das Datum die Fristwahrung dokumentieren und der Betreff das Wort „Kündigung“ enthalten.

Der Text darunter ist dann „nur noch halb so wichtig“. Wir empfehlen mit einem Dankeschön anzufangen, das wirkt souveräner und beweist Größe. Anschließend kann ein Arbeitszeugnis verlangt werden und sich „mit freundlichen Grüßen“ verabschiedet werden. Selbstverständlich darf die Unterschrift dann nicht fehlen.

Das Einreichen der Kündigung ist ebenfalls noch mit Regeln belegt. So gilt die Kündigung erst dann als zugestellt, wenn sie im Machtbereich des zu Kündigenden angelangt ist. Dies gilt, sobald diese zum Beispiel in der Personalabteilung abgegeben wurde oder beim Chef im Büro überreicht worden ist. Dann kann nichts mehr passieren.

Auch wenn eine Kündigung nie schön ist muss sie dennoch manchmal sein. Sei deshalb auf der Hut vor formellen Fehlern, da dies nur zu Verzögerungen führt.

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