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Kontoeröffnung – auf was muss geachtet werden?

comdirect

Alles steht im Wandel der Zeit. In den letzten zehn Jahren gilt das vor allem für die Arbeit von Banken mehr denn je. Nach der Finanzkrise im Jahr 2007 ist die Finanzwelt für den Otto-Normal-Verbraucher auf den Kopf gestellt worden: Wofür es vorher Zinsen gab, wird jetzt eine Zahlung verlangt. Wer sich den Vorteilen von Online-Banking bewusst war muss nun pro Überweisung einen gewissen Betrag zahlen, obwohl an der Überweisung überhaupt kein Personal mehr beteiligt ist. Wo führt das also alles hin? Oder besser gefragt: Selbst wenn die Zukunft unklar ist, welches Konto wähle ich jetzt am besten? Ein kleiner Einblick in die Welt der Kontoeröffnung.

Absurde Kosten

In den bereits angesprochenen Zeiten der Zinsflaute werden Banken und Sparkassen immer kreativer in der Monetarisierung von Dienstleistungen. So stellte zum Beispiel die Stiftung Warentest fest, dass Geldinstitute nun Pauschalen für Girokarten festlegen oder gar für Überweisungen am Schalter. Wofür früher eine Bank pauschal also zuständig war wird heute jeder einzelne Service bezahlt. Heike Nicodemus von der Stiftung Warentest stellt fest, dass es immer noch kostenlose Girokonten gibt. Die Zahl sei nicht gestiegen oder gefallen. Das Problem ist nur, ein solches Konto auch als kostenfrei identifizieren zu können. Schließlich sind die Kosten mehr und mehr versteckt.

Gerade auf dem Land sind Girokonten teuer, da keine Alternativen parat stehen. Und genau das ist die Hauptfrage: Wer keine Kosten haben möchte muss auf Online-Banking umsteigen. Das ist für manche Menschen, zum Beispiel ältere Personen, jedoch nicht immer möglich. Deshalb sind Kosten von 5 Euro für ein Konto in Ordnung, so Nicodemus. Es steckt ja schließlich auch eine Dienstleistung dahinter. Diese Dienstleistung pauschal zu zahlen, ist in Ordnung. Doch Kosten für Überweisungen oder Abhebungen seien inakzeptabel. Dadurch ist ein klarer Preis nicht mehr erkennbar und die Transparenz der Bank geht verloren. Klaus Müller, Chef der Deutschen Verbraucher Zentrale, bringt es auf den Punkt: „Unser Appell an die Banken und Sparkassen ist: nicht kreative neue Gebühren, sondern einfache, fair bepreiste Konten anbieten“.

Weiter steigende Kosten

Bei vielen Banken werden die Kontoführungsgebühren steigen. Bereits 32 Prozent bitten Privatkunden 2018 mehr zur Kasse oder planen es bis Ende des Jahres. Vor allem das Girokonto ist davon betroffen. Jede vierte Bank (27 Prozent) verlangt für diese Dienstleistung mehr Geld. Jede fünfte Bank verlangt mehr für Überweisungen. Gerade dadurch, dass Überweisung rein elektronisch durchgeführt werden können sind das sehr ärgerliche Kosten. Wie kann man diesen also vorbeugen?

Vor allem Online-Banken profitieren hier. Denn diese sind sich ihres Wettbewerbs-Vorteil momentan mehr als bewusst und können wirklich kostenfreie Konten anbieten. Mit kontaktlosem Zahlen mit der Karte ohne Aufpreis und auch kostenlosen Überweisungen. So ist zum Beispiel comdirect einer dieser Anbieter. Hier kann ein kostenloses Girokonto eröffnet werden. Der Clou: Wer ein Konto eröffnet bekommt 100 Euro obendrauf. Wer es innerhalb eines Jahres wieder schließt, aufgrund von Unzufriedenheit, der bekommt nochmal 50 Euro geschenkt. So ist nicht nur der Anbieter von seinem Service überzeugt, sondern auch wir. Kostenlose Online-Konten können die Zukunft sein. Ohne zusätzliche Kosten.

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