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Investment – Wie spekulativ sollte man sein?

In Zeiten, in denen Kryptowährungen durch die Decke gehen stellen sich viele die Frage, wie spekulativ man handeln sollte, um wirklich Gewinn zu erzielen. So sind Bankgeschäfte seit der Finanzkrise nicht mehr attraktiv, da viele Fonds bis zum Platzen gefüllt sind und dennoch nur eine geringe Rendite versprechen. Immobilien-Investments sind dadurch schon lange in aller Munde, wodurch die Mietpreise in die Höhe schießen. Was bleibt also noch, wenn man durch Anlegen Geld verdienen will? Wie spekulativ und risikoreich sollte man handeln? Hier die gängigsten Investments im Überblick.

Banken-Fonds

Union Investment oder die Sparkasse. Banken bieten schon immer Fonds an. Und man muss sagen, auch während und nach der Finanzkrise sind viele dieser überfüllten Fonds noch rentabel. Hier sind die Möglichkeiten jedoch sehr beschränkt. Meist sind es Fonds aus mehr als Hundert Wertpapieranteilen aus der ganzen Welt. Darüber hinaus kann die Zusammenstellung auf Europa, Deutschland, bestimmte Industrien oder weltweite Branchenführer beschränkt werden. Die Rendite liegt meist bei um die drei bis vier Prozent. Für heutige Bankverhältnisse, die sogar Gebühren auf Online-Überweisungen verlangen, ist das gar nicht so schlecht. Der Nachteil: Um wirklich Gewinn zu erzielen muss erstens viel Geld angelegt werden und zweitens ist es eine Kapitalanlage, die über viele Jahre gebunden ist. So sind solche Fonds meist nicht unter einer Laufzeit von drei bis vier Jahren möglich. Das Risiko ist jedoch, betrachtet man den Verlauf der letzten Jahren, vergleichsweise gering.

Online-Handel

In Zeiten der Digitalisierung ist das Selbst-in-die-Hand-nehmen von Investitionen kein Problem mehr. Diverse Online-Plattformen stellen Oberflächen über die aktiv an der Börse gehandelt werden kann. Hier befinden wir uns also immer noch im Finanzsektor. Ein Sektor, der, wie wir gelernt haben, unberechenbar ist. Dank intelligenten Lösungen wie computerbasierten Tradern werden zahlreiche Unterstützungen gestellt, die das Investieren in Aktien erleichtern. Hier sticht momentan vor allem der Meta Trader 4 für Windows hervor, der bereits 50 Indikatoren, Oszillatoren und viele weitere Tools zur Verfügung stellt. Dennoch hat man keine Rücksicherung, ist auf sich alleine gestellt und muss sich im Geschäft auskennen. Das Risiko ist entsprechend hoch, allerdings kann die Gewinnspanne auch ins Unendliche steigen.

Crowd-Funding

Crowd-Funding ist der momentane Trend. Start Ups sprießen aus dem Boden wie Unkraut. Dabei sind wirklich viele gute Ideen dabei. Und ganz im Sinne von Allen Musk kann jeder von Zuhause aus als Investor arbeiten. So stellen sich Unternehmen vor, nennen einen Betrag, der erreicht werden muss für die Umsetzung und schon geht es los. Die Renditen liegen hier meist bei sechs bis zehn Prozent. Höher also als bei Banken-Fonds, allerdings ist man auch auf den Erfolg des Unternehmens angewiesen. Der Vorteil: Es können schon kleine Beträge investiert werden und die Einschätzung des Erfolgs is messbarer als bei Aktien.

Kryptowährung

Hier sind Experten gefragt. Nicht von der Hand zu weisen: Es kann eine Menge Geld mit Bitcoins, etc. gemacht werden. Doch ob der Zenit bereits erreicht wurde und die Etablierung überhaupt funktioniert sind Fragen, die wohl keiner so genau beantworten kann. Auch wenn der riesige Hype darum nun etwas gedämpfter erscheint, werden auf der ganze Welt noch Kryptowährungen produziert, in die investiert werden kann. Hier ist der Gewinn hoch, allerdings kann das komplette eingesetzte Kapital auch verloren gehen. Also am besten genau den Markt beobachten und Geld investieren, das nicht zwangsläufig benötigt wird. Das ist übrigens die goldene Regel für alle Investments.

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